Menu

artinflow

Art In Flow

Art In Flow

Art In Flow

Büro für Kunst und Verlag

info@artinflow.de
Telefon +49 30 61 28 56 30
www.artinflow.de

3D exhibitions

  • Art In Flow

    Sönke Tollkühn. Berlin – ein Platz für Tiere

    „Berlin – ein Platz für Tiere“ des Fotografen Sönke Tollkühn zeigt Momentaufnahmen von Tieren in Kombination mit der Berliner Stadtarchitektur. Die Architektur von Bauwerken bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Profanität und Faszinierendem. Die hier bildhafte, mehr interpretierende Architekturfotografie, verlangt vom Fotografen die gedankliche Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Gebäude. Er dokumentiert und bezieht konzeptionelle Überlegungen ein. Mit den Tieraufnahmen, die Geduld, Beherrschung der Technik und viel Übung erfordern, erzählt Tollkühn Geschichten der Stadt und ihrer tierischen Bewohner immer mit einem Augenzwinkern. Form, Linie, Struktur und Muster, ein schräger Standort zur Wiedergabe von Fassade oder Seitenwänden sind mögliche Blickwinkel zur digitalen Montage der Tieraufnahmen in die Perspektive. Berlin – a place for animals by the photographer Sönke Tollkühn shows snapshots of animals combined with Berlin architecture which ranges between profanity and something fascinating. The evocative interpretation of each building challenges the photographer to look at various perspektives. He is documenting aided by conceptional approaches. In the photos, which demand patience as well as technical skills, the animals are integrated with a wink. Form, line, structure and patterns or an odd position are possible perspectives of reproducing fassades or plain walls to integrate the digital montage of the animals.

  • Art In Flow

    Aleksandra Koneva. Fucking Russian Soul

    Dies ist keine politische Ausstellung, obwohl sie die Hintergründe einer Mentalität befragt. Was ist das: „die russische Seele?“ - ist sie auch ein Exportprodukt wie Wodka, Kaviar oder der Don Kosaken Chor? Möglich, dass sie ein Erbe der großen russischen Schriftsteller und Dichter wie von Puschkin, Leskow, Gogol, Dostojewski, Nekrassow und Jessenin ist. Denn sie haben die Charaktere und Handlungen geschaffen und die bis dahin unbekannte russische Melancholie mit all ihre Paradoxien und Extremen beschrieben. Die Künstlerin Aleksandra Koneva liebt es in ihren Werken zu spielen. Sie spielt mit den Sinnen, mit Gefühlen, mit Gegenständen und mit unterschiedlichen Materialien. In der Serie „Blini à la carte“ bearbeitet Koneva den Blin (Pfannkuchen), eine aus Osteuropa stammende Teigspeise als Thema. In „Dostojevski und Disney II“ verrät schon der Titel der Serie, dass es um die dunkle Welt des russischen Schriftstellers und das bunte Reich des amerikanischen Films geht. Die berühmten Disney Figuren haben Anfang der 80er Jahre einen Weg durch den eisernen Vorhang gefunden. In Konevas Kunst sind sie seitdem eine Art begleitende Versuchsobjekte. In ihren analogen s/w Fotografien siedelt sie die Disney Figuren in ihrer Heimatstadt Petersburg an, um zu sehen wie sie auf harte soziale Bedingungen, Armut und Kälte reagieren. In diesem „Russifizierungsprozess“ haben sie sichtlich an Glanz und Glamour verloren, sie sind krank, alt und obdachlos geworden, aber sie haben überlebt. Die aus Holzplatten geschnittenen übermannsgroßen Figuren sind mit Materialien bekleidet, die daran erinnern, wie in sozialistischen Zeiten defekte Materialien nicht einfach weggeworfen wurden, sondern eine andere Verwendung fanden. Konevas Objekte und Fotografien verkörpern ein Stück Kulturgeschichte, in der wertvolle und kitschige, anspruchsvolle und bizarre Dinge nebeneinander stehen. This is not a political exhibition, although it examines what underlies a mentality. What is this thing, »the Russian soul«? – is it also an export product like vodka, caviar, or the Don Cossack choir? Maybe it’s a legacy of the great Russian writers and poets like Pushkin, Leskov, Gogol, Dostoyevsky, Nekrassov, and Jessenin. Because they created the characters and plots and described the formerly unknown Russian melancholy, with all its paradoxes and extremes. The artist Aleksandra Koneva loves to play in her works. She plays with the senses, with feelings, with objects and various materials. In the series »Blini à la carte«, Koneva works with the theme of the blin, a thin pancake prepared in Eastern Europe. In »Dostoyevsky and Disney II«, the series title already reveals the focus on the dark world of the Russian author and the colorful realm of American film. The famous Disney figures found a path through the Iron Curtain at the beginning of the 1980s. In Koneva’s art, they have been a kind of constant experimental objects. In her analog black-and-white photos, she settles the Disney figures in her home city, Petersburg, to see how they react to the harsh social conditions, poverty, and cold. In this »Russification process«, they have visibly lost their glow and glamour; they have grown ill, old, and homeless, but they have survived. The larger-than-life-sized figures cut from wooden panels are covered with materials that remind us how, in socialist times, defective materials were not simply thrown away, but put to other uses. Koneva’s objects and photographs embody a piece of cultural history that juxtaposes the valuable and the kitschy, the sublime and the bizarre.

  • Art In Flow

    Lupe Godoy. Botánica

    Die spanische Künstlerin Lupe Godoy widmet sich in ihrem Werk besonders der Collage. Das Material ihrer Arbeiten stammt aus verschiedensten Quellen, wie beispielsweise aus Kunst-, Mode- oder Lifestyle-Magazinen. Die Ausschnitte vermischt sie mit japanischer Tusche und Farbe. Die Materialität des Papiers, sein Alterungsprozess und die Druckqualität spielen eine zentrale Rolle für ihre künstlerischen Entscheidungen, Serien und Erzählungen. Lupe Godoy´s Collagen aus (re-) produzierten Fotografien thematisieren Überfluss, Kunstgeschichte, Geschlechterrollen und Ökologie. Sie hinterfragen unsere Vorstellungen von Schönheit, unser Bild des Anderen und des Fremden. The Spanish artist Lupe Godoy, based in Berlin, focuses in her work mainly on Collage. The material of her work comes from a variety of sources, such as art, fashion outdoors and lifestyle magazines. The cut-outs are mixed with Japanese ink and acrylic paint. The materiality of the paper, its aging process and the print quality play a central role for her artistic decisions and narrations. Lupe Godoy's collages of recycled photographs focus on abundance, art history, gender roles and ecology. They question our notions of beauty and our image of the other.

  • Art In Flow

    Anthony Dodds. Hoi Polloi

    Anthony Dodds Poträtfotografie eröffnet einen natürlichen Blick auf die Persönlichkeit und den Charakter von Personen. Er schafft Porträts, die intim und nah, zugleich unaufdringlich und distanziert sind und Identität offenbaren. Indem er zurücktritt, gibt er den Personen Raum für Stimmungen, in denen sie sich wohlfühlen und sich selbst repräsentieren. Die Porträtserie ‘Hoi Polloi’ (griech. „die Vielen“) zeigt Generationen, Ethnien, Nationalitäten und Religionen der durchmischten Gemeinschaft im bevölkerten Canggu/Bali. Die vielen einzigartigen Gesichter der Menschen – in der großen Masse. Anthony Dodds flicks the latches off our personal shutters, to peer behind the barriers we unconsciously put up. By stepping back and giving his subjects space to feel comfortable, to be genuine, he captures moments that reflect true personality. He creates portraits that are intimate, but at the same time feel distant, that reveal identity, without being intrusive. The ‘Hoi Polloi’ (greek, the many) portraiture series holds a mirror up to the many ages, ethnicities, nationalities and religions who make up the eclectic community in Canggu,Bali. The many unique faces – in a big mass.

  • Art In Flow

    Hannah Becher. Industrial Views

    Hannah Bechers Bilder zeigen Industriekultur und deren Artefakte. Ihre Leinwände sind Projektionsflächen für Vergänglichkeit und veränderliche Prozesse. Nicht nur die Motive handeln davon, wie die Zeit vergeht, sondern auch in Hannah Bechers Art der künstlerischen Umsetzung wird dieser Aspekt sichtbar. Überlagerungen von Farben, lasierende Schichten auf gespachtelten Bildgründen verdichten sich zu Ablagerungen und sedimentartigen Strukturen, die Gesteinsschichten, Rost oder anderen verwitterten Materialien ähneln. Die so entstehenden Farbflächen bearbeitet die Künstlerin mit Schablonen, die sie nach eigenen Fotografien und Skizzen von Industrieruinen oder Industriedenkmälern schneidet. Meist sind es Silhouetten, die wie Schattenrisse eine Momentaufnahme des fortschreitenden Wandels zeigen. Bechers Kunst bringt verschiedene Zeitlichkeiten und Zeitskalen zusammen und bietet eine poetische Reflektion über die Pathologie des modernen Lebens, - von der Beschleunigung ebenso wie von der Notwendigkeit der Entschleunigung. Hannah Becher’s pictures show Industrial culture and their artefacts. Her canvases are projection screens for transience and variable processes. Not only the motifs show how time passes; Hannah Becher’s artistic implementation also makes this aspect visible. Overlappings of colors, thin layers on spackled canvases condense to deposition and sediment-like structures that resemble rock strata, rust or other weather-beaten materials. On these surfaces, the artist works with stencils that she cuts after own photographs and sketches of industrial ruins or industrial monuments. Mostly these are silhouettes that show a snapshot of the progressive change. Becher’s art brings together different temporalities and time scales and offers a poetic reflection about the pathology of modern life, about the acceleration of time as well as about the necessity to decelerate.

  • Art In Flow

    Ana Michaelis. Memory Talks

    Painting of landscapes touches fundamental questions about life and the relation between humankind and nature. The Brazilian painter Ana Michaelis creates memories of views we have hardly seen, but become as live as our own remembrances. This presence is ephemeral, as time in her paintings works as a quick instrument that erase and vanishes the images of the memory. From photographs, drawings, but mainly from memory the artist paints the landscape in black and white, applying strong nuances of these colors. Over it, a white layer of paint transforms the image, bearing its disappearance. The finished canvas resembles a memory that doesn’t belong us, allowing an anonymous past alive in our present. The process of covering the image with paint layers that permeate and weaken those images, strengthen the succession and passage of time that can not be represented by independent moments. Although at first sight we see a white canvas or a frozen scene, slow and continuously afterwards, the same image seams to appear and vanish. In spite of the lack of humanity or signs of its participation, the landscape may suggest a timeless environment, but its whiteness allows the passage of time to reveal itself. (Cauê Alves)

  • Art In Flow

    Gerhard Mantz. Biotics

    Gerhard Mantz’ virtuelle Landschaften sind charakterisiert durch ein dynamisches Gleichgewicht zwischen vertrauten und verfremdeten Bildern. Auf den ersten Blick gleichen die Computer-Simulationen Fotos von realen Räumen und Landschaften. Der Grad an Realismus ist jedoch minimal gehalten, gerade genug, den Betrachter zu verführen. Paradiesische Szenen locken in unwegsame Dickichte oder bodenlose Sümpfe, in kahle, nicht enden wollende Wüsten. Die Naturschönheit ist ein Trugbild und die Illusion zerbricht an grausamer Unwirtlichkeit. Ausgangspunkt ist nicht eine reale, gesehene Landschaft, sondern die kalkulierte Konstruktion einer archetypischen Raum-Situation. Diese kann wieder an gesehene Landschaften erinnern, ist aber von Grund auf erfunden und nähert sich der Wirklichkeit von der Abstraktion her. Mit Bergen, Wasser, Wolken, Pflanzen, Licht und Dunst wird eine Näherung erzeugt und Erinnerungen ausgelöst an Naturerlebnisse und Lebenssituationen. Die Bilder sind weniger Naturdarstellungen als Sinnbilder im Sinne der Romantik. Gerhard Mantz' virtual landscapes are characterized by a dynamic balance between familiar and alienated images. The landscape subject is not so much about a geographical locale, but more a metaphor for a psychological state. At first glance it appears realistic, in some cases even photographic, with inviting naturalistic details that lure and seduce. But, upon closer inspection the seemingly realistic details shift to reveal a strange virtual world associated more with an interior “reality” than an exterior one. Gerhard Mantz starting point is never a landscape seen in reality, but an abstraction, a constructed calculation of archetypal space. This construct is then transformed step-by-step through simulated light, atmosphere, water, terrain, flora and fauna to conjure memories that translate as complex emotions rather than a specificity of place.

  • Art In Flow

    Poul R. Weile. I Love Grey - an exhibition concept

    Poul R. Weile experimentiert seit 1997 mit einem Handscanner. Dieser Bereich zwischen Fotografie und Zeichnung ist für den Künstler eine graue Zone, die er besonders liebt. So bewegt sich das Ausstellungskonzept „I Love Grey“ zwischen Realität und Abstraktion und präsentiert mit gedruckten Scans, Videos, Performance und Skulptur die verschiedenen Möglichkeiten dreidimensionale Körper auf zweidimensionalen Flächen zu studieren. Die Werke werfen Fragen der Wahrnehmung, des Geschlecht, des Alter und der ethnischer Herkunft auf, - unser Körper als grundlegende Realität. Die Konzeption zur Erforschung menschlicher Wahrnehmung durch einen Handscanner knüpft an Experimente in der Fotografie von Man Ray und Marcel Duchamp wie die Doppelbelichtung oder der Bewegung im dunklen Raum. Indem Poul R. Weile die kubistische Idee auf das Foto überträgt, folgt er dem Dadaistischen Weg und führt ihn weiter. 2011 intensivierte der Künstler seine Arbeit mit dem Handscanner und benennt diese faszinierende Foto-Methode "Zeichnung mit Fotografie" oder "Kubistische Fotografie". Since 1997 Poul R. Weile has been experimenting with a hand scanner. He has a particular love for the grey zone in the area between photography and drawing. Presented with printed scans, videos, performances and sculptures the exhibition "I Love Grey" moves between reality and the abstract, exploring the different possibilities to study three-dimensional bodies on two-dimensional surfaces. The works raise questions of perception, gender, age and ethnicity - our body as a basic reality.The concept for the exploration of human perception by a hand scanner is based on experiments in photography by Man Ray and Marcel Duchamp, such as double exposure or movement in the dark space. By transferring the Cubist idea to the photograph, Poul R. Weile follows the Dadaist path and persues it further. In 2011, the artist intensified his work with the hand scanner and named this fascinating photo method "drawing with photography" or "cubistic photography".

  • Art In Flow

    Ernst Baumeister. Papierstiche und Holzskulpturen

    Ernst Baumeister ist Bildhauer und Zeichner. Die Reduktion des Materials bis hin zur allmählichen Durchdringung, dieser Prozess beschäftigt Baumeister seit langem. Durch seine raffinierte Bohr- und Frästechnik in unterschiedlichen Stufen wird nicht nur das Innere der Skulptur freigelegt, sondern sie wird auch vollständig perforiert. Das luzide Objekt wird zum skulpturalen Ornament seiner selbst und weckt ästhetische Erinnerungen an organisch-architektonische Formen. Konsequent pendelt Baumeister in seinem Werk zwischen der zweiten und der dritten Dimension. Bei seinen neuesten Papierarbeiten wendet er ähnliche Techniken an. Er bearbeitet das Papier mit Brennkolben und Nadeln, übt dabei partiellen Druck aus. Die durch die Erhöhungen wie Vertiefungen der Perforation leichte Erhabenheit der Blätter enthalten eine räumliche Dimension. Zum Teil mit Tusche und Farbe bearbeitet entstehen auf diese Weise homogene Figuren und lebendige, fast naturgemäße Kompositionen. So verwertet er auch Fotografien, die er mittels gezielter Prägung zu einer kleinen Fotoskulptur in die dritte Dimension erhebt. Ernst Baumeister is a sculptor and draftsman. Reducing the material to the point of gradual penetration is a process that has long interested him. His artful drilling and milling technique not only exposes the interior of the sculpture, but also completely perforates it. The lucid object becomes the sculptural ornament of itself and triggers aesthetic memories of organicarchitectonic forms. In his work, Baumeister consistently oscillates between the second and the third dimension. In his most recent works on paper, he employs similar techniques, processing the paper with wood burners and needles while applying moderate pressure. The raising and lowering produced by this perforation gives the paper a slight relief and thus a spatial dimension. Processing these works partly with ink and paint produces homogenous figures and vibrant, almost natural compositions. Baumeister also uses calculated embossing to elevate photographs into small photo sculptures in the third dimension.

  • Art In Flow

    Ute Litzkow. Arkadien/Arcadia

    Ute Litzkow interessiert sich für positive Zustände, Wünsche, Oasen und deren unterschiedlichsten Vorstellungen. Die Künstlerin findet und erfindet Sehnsuchtsorte. Außenwelt und Innenwelt, Figuratives und Abstraktes verbinden sich mit geografischen Motiven und kulturübergreifenden Bildelementen. Ihre leuchtend farbigen Arbeiten auf Papier und auf Leinwand entstehen in einer Mischform aus Malerei und Zeichnung. Einfarbige Farbflächen treffen auf scharfe Kanten und Linien, Farbexplosionen auf subtile Schraffuren. Das Besondere der Werke von Ute Litzkow sind präzise begrenzte Farbflächen, die das Bild zusammen setzen. Mal analytisch und mal emotional tastend, setzt sich die Künstlerin wiederkehrend mit dem Werk des japanischen Künstlers Katsushika Hokusai (1760-1849) auseinander. Neben Arbeiten nach Hokusai, gibt es freie Arbeiten ohne Vorbild, zu denen vor allem die aktuellen Leinwände gehören. Ute Litzkows dreamlike landscapes derive from yearning for or illusions about wishes, positive states of mind, imagined attractiveness, perfect places. The artist finds and invents a place of longing, Arcadian idylls. The external world meets the internal human one, figurative and abstract elements are combined with geographic motifs and cross-cultural pictorial elements. Her bright works on paper and recently on canvas are created in a hybrid form of painting and drawing. Monochrome fields of paint meet sharp edges and lines, explosions of color meet subtle cross-hatching. A key element is these precisely defined patches of color that make up the composition of the works. Ute Litzkows eccentric, aesthetic works on paper recurrently deal with woodcuts of Japanese artist Hokusai (1760-1849), analytically and emotionally probing the works of the older artist. Another body of work is abstract compositions recalling landscapes, with the new larger works on canvas starting a new phase of her work.

  • Art In Flow

    Kai von Kröcher. Berlin - Shot By Both Sides

    Kai von Kröcher setzt seine Bilder aus jeweils zwei Einzelfotografien zusammen. Diese Art der Gestaltung entdeckte er 2012; seither entwickelt er seine "Doppelbelichtungen" stetig weiter. Die beiden Bildhälften können sich dabei sowohl in inhaltlichen Zusammenhängen ergänzen, genauso in Gegensätzen, sie können ein formales Zusammenspiel sein – oder, ganz vage, eine emotionale Verbindung. Die Berlin-Bilder Kai von Kröchers wecken zwangsläufig auch eine sehr spezifische Assoziation: Berlin als ehemals geteilte Stadt zwischen den Weltmächten. ------ Kai von Kröcher creates images by placing two individual photos together. He discovered this form of arrangement in 2012 and has continually developed his “Double Exposure” series since then. The two halves of the picture can have a contextual relationship that is either complimentary or contradictory. They can have a formal interaction or, quite vaguely, an emotional connection. Kai von Kröcher’s Berlin pictures inevitably evoke a very specific association: Berlin as a formally divided city between two world powers.

  • Art In Flow

    Dorothea Schutsch. Unterwegs

    Die Ausstellung der Malerin Dorothea Schutsch zeigt farbstarke Kompositionen aus ihren Serien »Bingo-Spielerinnen«, »Fenster« und »Im Café«. Bildthemen, die sie über einen langen Zeitraum immer wieder aufgreift und entwickelt, vom kleinen Format bis zu gestreckten Panoramen. Die Sujets sind menschenleere Innenräume, die aus geschichteten Farbflächen und durch das Umsetzen von Licht entstehen und mit ihren Tiefen und Strukturen Ahnungen von Menschen und Begebenheiten in einer nicht bestimmbaren Zeit passieren lassen. Ihre Gratwanderung zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion erzeugt eine inhaltliche Vielschichtigkeit, in der der Betrachter verschiedene Standpunkte einnehmen kann. Dorothea Schutsch studierte Bühnenbild an der HdK Berlin bei Achim Freyer und arbeitet seit 1989 als Bühnen- und Kostümbildnerin. Ein wichtiger Teil ihrer Arbeit ist das Skizzieren und Entwerfen – das gilt ebenso für die freie Malerei, die in den letzten Jahren ihr Arbeitsschwerpunkt wurde. The exhibition of the painter Dorothea Schutsch shows strongly coloured compositions from her series »Bingo-players«, »Windows« and »In the café«. These painting themes are taken up again and again and are developed by her over long periods, from small formats up to stretched panoramas. Subjects are deserted interior spaces, arising from layered colour surfaces and the implementation of light. With their depths and structures these subjects create an idea of people and occurrences in an undetermined period. Her balancing act between figuration and abstraction generates a significant diversity, allowing the observer to take different perspectives. Dorothea Schutsch studied stage design under Achim Freyer at College of Arts of Berlin (HdK) and has been working as set and costume designer since 1989. An important part of her work is sketching and designing – this also applies for painting which became her working focus over the last years.

  • Art In Flow

    André Baschlakow. Lausitz Down Under

    André Baschlakows analoge Fotografie bietet einen dokumentarischen Blick auf die Niederlausitz zwischen Berlin und Dresden, in der sich die größte Landschaftsbaustelle Europas befindet. Dort, wo vor über 150 Jahren der Bergbau begann, wird heute bis 2020 nachhaltig umgestaltet. Über einen Zeitraum von 1994 bis 2010 fotografierte André Baschlakow dieses faszinierende Tagebauland. Um die einzigartige Intensität der Landschaftseindrücke festzuhalten, ließ er sich extra eine Kamera im Ultragroßbild-Format anfertigen. Diese spezielle Kamera erzeugt Negative im Format 30 cm x 40 cm, d.h. die Fotografien werden ohne Vergrößerung im Maßstab 1:1 hergestellt. Das hier verwendete direkte Kontaktprintverfahren ist das älteste Printverfahren in der Geschichte der Fotografie. Da A. Baschlakows Bilder kein weiteres optisches System durchlaufen, ist eine eindrucksvolle Detailauflösung und Schärfe gegeben. Das Ungesehne, die Paarung von großlandschaftlichen Umformungen bis hin zu kleinsten Erosionsdetails sind für André Baschlakows die Ausgangspunkte für seine jährlich immer wiederkehrenden Besuche in der Lausitz. The analogue photography by André Baschlakow provides a documentary look at the Niederlausitz between Berlin and Dresden in Germany, where the largest landscape construction site in Europe is located. Here, where the mining began over 150 years ago, up to 2020 sustainable reshaping is taking place. From 1994 to 2010 André Baschlakow took pictures of this fascinating mining landscape. To capture the unique intensity of landscape impressions, he let manufacturing a customized camera with an ultra-large screen format. This special camera creates negatives in 30 cm x 40 cm format. This means that the photographs are produced without enlarging the scale of 1:1. The direct contact printing method used here is the oldest printing method in the history of photography. Since the size of the photographs don’t have to be enlarged, and thus don’t undergo any further optical system, an impressive detail resolution and sharpness is given. The unseen, the pairing of great scenic transformations down to the smallest details erosion are the reasons for André Baschlakows regular annual visits to the Lausitz.

  • Art In Flow

    Poul R. Weile. Together in Twilight

    Morgenstimmung an der Ostsee, Dämmerung über weiter Flur, ein Schwarm Schmetterlinge, eine Vogelschar - rätselhafte Bilder, in denen die Grenzen von Abstraktion und Figuration verschwimmen und sich narrative Elemente zu dekorativen Formen auflösen. Seine auf Reisen beruhende Auseinandersetzung mit der Fauna und Flora und deren Verknüpfung mit anderen Territorien sind weit über romantische Impulse hinaus Fundament eines komplexen Systems der unablässig Grenzen überschreitenden Wanderung zwischen Wirklichkeiten. In Weiles stillen, poetischen Räumen entfalten sich surreale Metaphern, die aus der Logik des Traumes in unsere Gegenwart herübergewandert zu sein scheinen. Die neuen Malereien und Collagen auf Büttenpapier des dänischen Künstlers besitzen eine geheime Ordnung der Figuren und Geschichten, die seinem Leben in bestimmten Phasen entnommen zu sein scheinen. Weile ist nicht nur vom Surrealismus beeinflusst, auch die Popart mit ihren Anleihen bei den Comics nimmt er mit seinen Collagen auf und greift dabei immer wieder auf grafische Elemente zurück, die sein vielseitiges Werk durchziehen. Early morning on the Baltic Sea, Twilight on a limb, a swarm of butterflies, a flock of birds - enigmatic images in which the boundaries between abstraction and figuration become blurred, and narrative elements disolves into decorative shapes. Based on the confrontation with the flora and fauna on his many travels, and their linkage with other territories are far beyond romantic impulses, but the very foundation of a complex system of incessantly, cross-border migration between realities. In Weiles quiet, poetic spaces unfolds surreal metaphors that seem to have wandered over from the logic of dreams, and into our present. The new Paintings and Collages that are made on handmade paper, has a secret order of characters and stories that seem to reflect certain stages in Poul's life. Weile is not only influenced by Surrealism, but also he is also relating to Pop-art, with its loans in the comics, in his collages, and returning again and again back to basic graphical elements that permeates his multifaceted oeuvre.

  • Art In Flow

    Witte Wartena. The world in my eyes

    Witte Wartenas Zeichnungen, Comics und Installationen sind erzählerisch, basieren auf ihm selbst und seine Umgebung. Er zeigt Freunde, Familie und Szenen seines täglichen Lebens. Müll, Graffiti und Dinge des Alltags sind äußerst detailliert in seinen Zeichnungen eingefangen. Wie der Niederländische Genremaler liebt auch Witte Wartena Personen in Alltagsaktivitäten zu porträtieren. Der Unterschied ist, dass er die Menschen persönlich kennt. Wartena sieht seine Arbeiten wie Snapshot Fotos, wie die Fotos seiner Mutter seit er geboren ist: ein persönliches Geschichtsbuch seines Leben. Für ihn ist es ein Weg, seine Arbeit in der sich ständig verändernden Realität zu bewahren. Er sieht Schönheit in der Alltagswelt, das Schöne im Banalen. Wartena's work is narrative, based on himself and his surroundings.  Executed in the form of drawings, comics and installations, it features friends, family and scenes from his daily life. The drawings are made as accurately as possible in the sense that they include every detail of our every day existence, such as clutter, rubbish and graffiti: features of our present environment. Like the Genre works from the Dutch Masters, he too shares their passion of portraying people engaged in common activities. The difference is that Wartena knows these people personally. Wartena likes also to think of his work as snap shot photos, similar to the photo albums his mother has of him since he was born: a personal history book of his life. For Wartena, creating work is a way of preserving his ever-changing reality. He sees beauty in the ever-day world.

  • Art In Flow

    Kathrin Rank. Schattenseiten

    Menschen vor Landschaft, vor Stadtpanorama, vor Lagerfeuer. Kathrin Rank malt Silhouetten in scheinbar idyllischen Gegenlichtsituationen. Doch warum spürt man bei längerer Betrachtung ein leichtes Unbehagen? Ist es die Fensterfront im Flughafen, in die jeden Moment ein Flugzeug donnern könnte, der urinierende Kampfhund, der ein Postkartenpanorama beschmutzt, dunkle Gestalten mit Schirmmützen, die an eine Verschwörung denken lassen? Oder ist es die Oberfläche der freien Malerei, die die Figuren einbettet, überstrahlt, aber gleichzeitig auch wieder auflöst und unsichtbar macht? Der Bildbetrachter steht vor den gemalten Figuren, sieht mit Ihnen in die Ferne und möchte ihnen zurufen „Paßt auf, irgendetwas stimmt hier nicht.“ Doch es gibt keine Fortsetzung die folgt. Das Bild ist der eingefrorene perfekte Augenblick, der Schönheit und Unheimliches gleichzeitig in sich trägt. Dark Sides People in the foreground – in front of landscapes, city panoramas, campfires. Kathrin Rank paints silhouettes in what seems like idyllic back light situations. But why does the observer feel an increasing twitch? Is it the airport’s window, which could be scattered by a plummeting airplane at any time, the dog staining a perfect picture by urinating against the wall, dark characters ganging up? Or is it the surface of free painting, which embeds the figures, outshines them, but at the same time dissolves them again and makes them invisible? The observer stands before of the painted figures, looking into the distance with them and wanting to tell them "Watch out, there’s something wrong!" But there is no sequence to follow. The image is the perfect moment, carrying beauty and the eerily at the same time.

  • Art In Flow

    Tinka Bechert. Von Malerei und anderen Abenteuern

    Von Malerei und anderen Abenteuern. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von Tinka Becherts Werken aus den letzten zehn Jahren und dokumentiert ihre konsequente Suche nach neuen Ausdrucksformen, von der klassischen Malerei über Collagen bis hin zur Rauminstallation. Für ihre Werke typisch ist ein Mix aus unterschiedlichen Materialien, die collageartig aus der Fläche heraus durch Schichtungen und Montagen wirken. Diese offensichtliche Collage-Technik, selbst in ihrer Malerei, versteht sie als Balanceakt von Stilrichtungen und Elementen. Tinka Becherts Werke sind immer konzeptuell, wiederkehrend gegenständlich/ figurativ und bieten bei genauem Hinsehen Narratives, Anekdotisches und auch Biografisches an. Of Painting and Other Adventures. The exhibition shows a selection of her works from the last ten years and documented her systematic search for new forms of expression, from classical painting on collages to installations. Typical of her work is mix of different materials, which emerge from the surface through layering, collage and assemblage. She describes this collage-technique, even when it really is painting, as a balancing act of pictoral elements and styles. Bechert's works are always conceptual, repeatedly representational/figurative and on close inspection, they offer narratives, anecdotes and biographical content.

  • Art In Flow

    Lutz Brandt. Fliegende Bauten

    Gegenstand der gegenwärtigen künstlerischen Auseinandersetzung des Malers und Architekten Lutz Brandt ist der Diskurs über die Anatomie des Raumes, der sich in designfuturistischen Konstruktionen manifestiert. Die Farben sind deckend und scharf beschnitten, zuweilen schrill. Die Bilder erinnern an technische Computerzeichnungen und virtuelle Modelle ebenso wie an außergewöhnliche Verwüstungen durch Naturkatastrophen. Brandt zeigt eine Vorliebe für Weite und Sehnsucht nach tiefen Horizonten, die sich mit urbanen Räumen und Freilandblick abwechseln. Städtebauliche Versatzstücke und Architekturelemente prägen die Silhouetten. Sein Vokabular ist in vielen Reisen durch Arizona, Nevada und Kalifornien gereift. „Mit dem Motorrad hautnah abgerollt“. Auch die Wüste Gobi und die Sahara sind Quellen seiner Inspiration. Die Gemälde atmen den unverwechselbaren „American Spirit“. Sie zeigen Orte voll Melancholie und Geschichtslosigkeit, Orte des Wartens und des Vorübergehens, defekte Landschaften, zerfurcht und gequält durch unzählige Explosionen, kontaminierte und verletzte Truppenübungsplätze. Designfuturismus und Konstruktivismus in der Architektur der 80/ 90er Jahre bilden den geistig-formalen Hintergrund der impressiven Gemälde von Lutz Brandt. Zeitgenössische Architekturvisionen von Zaha Hadid, Rem Koolhaas, Lebbeus Woods und Thom Mayne dürfen hierbei durchaus assoziiert werden. Der Betrachter fühlt sich von den menschenleeren Landschaften gleichermaßen angezogen wie auch mit leichtem Frösteln gewarnt. Seine eigenartig vertrauten und zugleich phantastischen Bilder changieren zwischen Alltag und Alptraum, zwischen Atmosphäre und Abgründigem, zwischen Spektakel und Meditation. Alles schwankt zwischen Drama und Poesie. Den Betrachter beschleicht bei jedem Gemälde ein Déja-vu-Gefühl. (uo)

    latest works

    • Sönke Tollkühn

      Bullen sind keine Schweine, 2012
      45 x 60 cm
      Fine Art Print
    • Sönke Tollkühn

      Warzenschwein vor Reichstag, 2012
      60 x 80 cm
      Fine Art Print
    • Sönke Tollkühn

      Wandel ist kein Programm ..., 2012
      45 x 60 cm
      Fine Art Print
    • Sönke Tollkühn

      Selbstbewusstes Schwein, 2012
      50 x 45 cm
      Fine Art Print
    • Sönke Tollkühn

      Flughafen Tempelhof, 2011
      60 x 80 cm
      Fine Art Print
    • Sönke Tollkühn

      Pleitegeier, BER, 2013
      45 x 60 cm
      Fine Art Print
    • Sönke Tollkühn

      Rettungspunkt, BER, 2013
      45 x 60 cm
      Fine Art Print
    • Sönke Tollkühn

      Mantelpavian, Tschechische Botschaft, 2011
      60 x 80 cm
      Fine Art Print
    • Sönke Tollkühn

      Kleinkunst am Halleschen Ufer, 2012
      45 x 60 cm
      Fine Art Print
    • Sönke Tollkühn

      Katta, Zimmer Str., 2011
      45 x 60 cm
      Fine Art Print
    • Sönke Tollkühn

      Känguru vorm Terminal, BER, 2013
      45 x 60 cm
      Fine Art Print
    • Sönke Tollkühn

      Husarenaffe, Potsdamer Platz, 2011
      45 x 60 cm
      Fine Art Print
    • Sönke Tollkühn

      Gorilla, Sternwarte, 2011
      45 x 60 cm
      Fine Art Print
    • Sönke Tollkühn

      Gibbon, unverhältnismäßig, BER, 2013
      60 x 80 cm
      Fine Art Print
    • Sönke Tollkühn

      Gibbon, Jüdisches Museum, 2011
      45 x 60 cm
      Fine Art Print
    • Sönke Tollkühn

      Gibbon, BER, 2013
      45 x 60 cm
      Fine Art Print
    • Sönke Tollkühn

      Indischer Elefant, BER, 2013
      45 x 60 cm
      Fine Art Print
    • Sönke Tollkühn

      Eis-BER, 2013
      45 x 60 cm
      Fine Art Print
    • Sönke Tollkühn

      Blutbrustpavian, Flughafen Tempelhof, 2011
      45 x 60 cm
      Fine Art Print
    • Sönke Tollkühn

      Berberaffe, Potsdamer Platz, 2011
      45 x 60 cm
      Fine Art Print