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Berlin

3D Ausstellungen

  • Art In Flow

    Aleksandra Koneva. Fucking Russian Soul

    Dies ist keine politische Ausstellung, obwohl sie die Hintergründe einer Mentalität befragt. Was ist das: „die russische Seele?“ - ist sie auch ein Exportprodukt wie Wodka, Kaviar oder der Don Kosaken Chor? Möglich, dass sie ein Erbe der großen russischen Schriftsteller und Dichter wie von Puschkin, Leskow, Gogol, Dostojewski, Nekrassow und Jessenin ist. Denn sie haben die Charaktere und Handlungen geschaffen und die bis dahin unbekannte russische Melancholie mit all ihre Paradoxien und Extremen beschrieben. Die Künstlerin Aleksandra Koneva liebt es in ihren Werken zu spielen. Sie spielt mit den Sinnen, mit Gefühlen, mit Gegenständen und mit unterschiedlichen Materialien. In der Serie „Blini à la carte“ bearbeitet Koneva den Blin (Pfannkuchen), eine aus Osteuropa stammende Teigspeise als Thema. In „Dostojevski und Disney II“ verrät schon der Titel der Serie, dass es um die dunkle Welt des russischen Schriftstellers und das bunte Reich des amerikanischen Films geht. Die berühmten Disney Figuren haben Anfang der 80er Jahre einen Weg durch den eisernen Vorhang gefunden. In Konevas Kunst sind sie seitdem eine Art begleitende Versuchsobjekte. In ihren analogen s/w Fotografien siedelt sie die Disney Figuren in ihrer Heimatstadt Petersburg an, um zu sehen wie sie auf harte soziale Bedingungen, Armut und Kälte reagieren. In diesem „Russifizierungsprozess“ haben sie sichtlich an Glanz und Glamour verloren, sie sind krank, alt und obdachlos geworden, aber sie haben überlebt. Die aus Holzplatten geschnittenen übermannsgroßen Figuren sind mit Materialien bekleidet, die daran erinnern, wie in sozialistischen Zeiten defekte Materialien nicht einfach weggeworfen wurden, sondern eine andere Verwendung fanden. Konevas Objekte und Fotografien verkörpern ein Stück Kulturgeschichte, in der wertvolle und kitschige, anspruchsvolle und bizarre Dinge nebeneinander stehen. This is not a political exhibition, although it examines what underlies a mentality. What is this thing, »the Russian soul«? – is it also an export product like vodka, caviar, or the Don Cossack choir? Maybe it’s a legacy of the great Russian writers and poets like Pushkin, Leskov, Gogol, Dostoyevsky, Nekrassov, and Jessenin. Because they created the characters and plots and described the formerly unknown Russian melancholy, with all its paradoxes and extremes. The artist Aleksandra Koneva loves to play in her works. She plays with the senses, with feelings, with objects and various materials. In the series »Blini à la carte«, Koneva works with the theme of the blin, a thin pancake prepared in Eastern Europe. In »Dostoyevsky and Disney II«, the series title already reveals the focus on the dark world of the Russian author and the colorful realm of American film. The famous Disney figures found a path through the Iron Curtain at the beginning of the 1980s. In Koneva’s art, they have been a kind of constant experimental objects. In her analog black-and-white photos, she settles the Disney figures in her home city, Petersburg, to see how they react to the harsh social conditions, poverty, and cold. In this »Russification process«, they have visibly lost their glow and glamour; they have grown ill, old, and homeless, but they have survived. The larger-than-life-sized figures cut from wooden panels are covered with materials that remind us how, in socialist times, defective materials were not simply thrown away, but put to other uses. Koneva’s objects and photographs embody a piece of cultural history that juxtaposes the valuable and the kitschy, the sublime and the bizarre.

  • Art In Flow

    Hannah Becher. Industrial Views

    Hannah Bechers Bilder zeigen Industriekultur und deren Artefakte. Ihre Leinwände sind Projektionsflächen für Vergänglichkeit und veränderliche Prozesse. Nicht nur die Motive handeln davon, wie die Zeit vergeht, sondern auch in Hannah Bechers Art der künstlerischen Umsetzung wird dieser Aspekt sichtbar. Überlagerungen von Farben, lasierende Schichten auf gespachtelten Bildgründen verdichten sich zu Ablagerungen und sedimentartigen Strukturen, die Gesteinsschichten, Rost oder anderen verwitterten Materialien ähneln. Die so entstehenden Farbflächen bearbeitet die Künstlerin mit Schablonen, die sie nach eigenen Fotografien und Skizzen von Industrieruinen oder Industriedenkmälern schneidet. Meist sind es Silhouetten, die wie Schattenrisse eine Momentaufnahme des fortschreitenden Wandels zeigen. Bechers Kunst bringt verschiedene Zeitlichkeiten und Zeitskalen zusammen und bietet eine poetische Reflektion über die Pathologie des modernen Lebens, - von der Beschleunigung ebenso wie von der Notwendigkeit der Entschleunigung. Hannah Becher’s pictures show Industrial culture and their artefacts. Her canvases are projection screens for transience and variable processes. Not only the motifs show how time passes; Hannah Becher’s artistic implementation also makes this aspect visible. Overlappings of colors, thin layers on spackled canvases condense to deposition and sediment-like structures that resemble rock strata, rust or other weather-beaten materials. On these surfaces, the artist works with stencils that she cuts after own photographs and sketches of industrial ruins or industrial monuments. Mostly these are silhouettes that show a snapshot of the progressive change. Becher’s art brings together different temporalities and time scales and offers a poetic reflection about the pathology of modern life, about the acceleration of time as well as about the necessity to decelerate.

  • Art In Flow

    Lutz Brandt. Fliegende Bauten

    Gegenstand der gegenwärtigen künstlerischen Auseinandersetzung des Malers und Architekten Lutz Brandt ist der Diskurs über die Anatomie des Raumes, der sich in designfuturistischen Konstruktionen manifestiert. Die Farben sind deckend und scharf beschnitten, zuweilen schrill. Die Bilder erinnern an technische Computerzeichnungen und virtuelle Modelle ebenso wie an außergewöhnliche Verwüstungen durch Naturkatastrophen. Brandt zeigt eine Vorliebe für Weite und Sehnsucht nach tiefen Horizonten, die sich mit urbanen Räumen und Freilandblick abwechseln. Städtebauliche Versatzstücke und Architekturelemente prägen die Silhouetten. Sein Vokabular ist in vielen Reisen durch Arizona, Nevada und Kalifornien gereift. „Mit dem Motorrad hautnah abgerollt“. Auch die Wüste Gobi und die Sahara sind Quellen seiner Inspiration. Die Gemälde atmen den unverwechselbaren „American Spirit“. Sie zeigen Orte voll Melancholie und Geschichtslosigkeit, Orte des Wartens und des Vorübergehens, defekte Landschaften, zerfurcht und gequält durch unzählige Explosionen, kontaminierte und verletzte Truppenübungsplätze. Designfuturismus und Konstruktivismus in der Architektur der 80/ 90er Jahre bilden den geistig-formalen Hintergrund der impressiven Gemälde von Lutz Brandt. Zeitgenössische Architekturvisionen von Zaha Hadid, Rem Koolhaas, Lebbeus Woods und Thom Mayne dürfen hierbei durchaus assoziiert werden. Der Betrachter fühlt sich von den menschenleeren Landschaften gleichermaßen angezogen wie auch mit leichtem Frösteln gewarnt. Seine eigenartig vertrauten und zugleich phantastischen Bilder changieren zwischen Alltag und Alptraum, zwischen Atmosphäre und Abgründigem, zwischen Spektakel und Meditation. Alles schwankt zwischen Drama und Poesie. Den Betrachter beschleicht bei jedem Gemälde ein Déja-vu-Gefühl. (uo)

  • Art In Flow

    Kathrin Rank. Schattenseiten

    Menschen vor Landschaft, vor Stadtpanorama, vor Lagerfeuer. Kathrin Rank malt Silhouetten in scheinbar idyllischen Gegenlichtsituationen. Doch warum spürt man bei längerer Betrachtung ein leichtes Unbehagen? Ist es die Fensterfront im Flughafen, in die jeden Moment ein Flugzeug donnern könnte, der urinierende Kampfhund, der ein Postkartenpanorama beschmutzt, dunkle Gestalten mit Schirmmützen, die an eine Verschwörung denken lassen? Oder ist es die Oberfläche der freien Malerei, die die Figuren einbettet, überstrahlt, aber gleichzeitig auch wieder auflöst und unsichtbar macht? Der Bildbetrachter steht vor den gemalten Figuren, sieht mit Ihnen in die Ferne und möchte ihnen zurufen „Paßt auf, irgendetwas stimmt hier nicht.“ Doch es gibt keine Fortsetzung die folgt. Das Bild ist der eingefrorene perfekte Augenblick, der Schönheit und Unheimliches gleichzeitig in sich trägt. Dark Sides People in the foreground – in front of landscapes, city panoramas, campfires. Kathrin Rank paints silhouettes in what seems like idyllic back light situations. But why does the observer feel an increasing twitch? Is it the airport’s window, which could be scattered by a plummeting airplane at any time, the dog staining a perfect picture by urinating against the wall, dark characters ganging up? Or is it the surface of free painting, which embeds the figures, outshines them, but at the same time dissolves them again and makes them invisible? The observer stands before of the painted figures, looking into the distance with them and wanting to tell them "Watch out, there’s something wrong!" But there is no sequence to follow. The image is the perfect moment, carrying beauty and the eerily at the same time.

  • Art In Flow

    Poul R. Weile. I Love Grey - an exhibition concept

    Poul R. Weile experimentiert seit 1997 mit einem Handscanner. Dieser Bereich zwischen Fotografie und Zeichnung ist für den Künstler eine graue Zone, die er besonders liebt. So bewegt sich das Ausstellungskonzept „I Love Grey“ zwischen Realität und Abstraktion und präsentiert mit gedruckten Scans, Videos, Performance und Skulptur die verschiedenen Möglichkeiten dreidimensionale Körper auf zweidimensionalen Flächen zu studieren. Die Werke werfen Fragen der Wahrnehmung, des Geschlecht, des Alter und der ethnischer Herkunft auf, - unser Körper als grundlegende Realität. Die Konzeption zur Erforschung menschlicher Wahrnehmung durch einen Handscanner knüpft an Experimente in der Fotografie von Man Ray und Marcel Duchamp wie die Doppelbelichtung oder der Bewegung im dunklen Raum. Indem Poul R. Weile die kubistische Idee auf das Foto überträgt, folgt er dem Dadaistischen Weg und führt ihn weiter. 2011 intensivierte der Künstler seine Arbeit mit dem Handscanner und benennt diese faszinierende Foto-Methode "Zeichnung mit Fotografie" oder "Kubistische Fotografie". Since 1997 Poul R. Weile has been experimenting with a hand scanner. He has a particular love for the grey zone in the area between photography and drawing. Presented with printed scans, videos, performances and sculptures the exhibition "I Love Grey" moves between reality and the abstract, exploring the different possibilities to study three-dimensional bodies on two-dimensional surfaces. The works raise questions of perception, gender, age and ethnicity - our body as a basic reality.The concept for the exploration of human perception by a hand scanner is based on experiments in photography by Man Ray and Marcel Duchamp, such as double exposure or movement in the dark space. By transferring the Cubist idea to the photograph, Poul R. Weile follows the Dadaist path and persues it further. In 2011, the artist intensified his work with the hand scanner and named this fascinating photo method "drawing with photography" or "cubistic photography".

  • Art In Flow

    Silvia Klara Breitwieser. Stille Wasser/ Silent Waters

    Silvia Klara Breitwieser arbeitet mit Objekt, Raum und Konzept auf dem Hintergrund der Bildhauerei. Wenn sie Bilder schafft, sind es Bildwerke und Gebilde, die durch das Medium der Fotografie entstehen. »Bauen mit Bildern« und »das Cycling und Recycling zwischen Objekt und Bild« sind ihr Konzept. Die konkreten Mittel sind Montage- und Collage-Techniken, mit denen sie sich vom Abbild und der Flächigkeit befreit. Verwandlung und dadurch entstehende neue Wirklichkeiten interessieren die Künstlerin. Die Ausstellung »Stille Wasser« zeigt verschiedene Serien. Ausgehend von Fotos einer Paris-Reise, auf denen die damals neue Glaspyramide mit Granitbrunnen vor dem Louvre zu sehen sind, entwickelte sie die Wasserbilder »LIQUID-SQUARES« (1988ff.). Die Klarheit der geometrischen Grundformen montierte sie mit organischen Formen wie dem Element Wasser. »PRESQUE RIEN (GRÜNE SEQUENZ)« (1990) entstanden aus der Faszination, die sie angesichts ihrer analogen Farbfotografien von Gegenständen in Museumsvitrinen erlebte. Statt Sachfotos zu werden, entwickelten diese ein Eigenleben. Ursprünglich querformatige Landschaftsfotos aus dem Süden, mit Nebel und am Abend, wurden durch Hochstellen, durch Verdoppelungen und spiegelverkehrtes Aneinanderbauen zu eigenartigen Körpern, den »NATURAL BODIES« (1992/1993). »SUNT LACRIMAE RERUM« (DIE TRÄNEN DER DINGE, 1996) bezieht sich auf den Ausruf des griechischen Helden Äneas in Vergils Äneis angesichts eines Bildes von den Trümmern Trojas: Auch die Dinge können leiden....! Der Welt liegen Trauer und Schmerz zugrunde. Die Arbeiten entstanden zu dem Reise- und Ausstellungsprojekt »Die Römische Spur« in Südfrankreich, in dem es um das Geheimnisvolle und Rätselhafte antiker Spuren in der Landschaft und der heutigen Zeit ging. Silvia Klara Breitwieser works with object, space and concept on the background of sculpture. She creates sculptures and formations that emerge through the medium of photography. »Building with pictures« and »the cycling and recycling between object and picture« are her concepts. The concrete tools are montage and collage-techniques, with which she liberates herself from the image and the flatness. Transformation and the resulting new realities are of great interest to the artist. The exhibition »Stille Wasser/ Silent Water« shows different series. Based on photos from a trip to Paris, where the then new glass pyramid with granite fountains can be seen in front of the Louvre, she developed the water pictures »LIQUID-SQUARES« (1988ff.). She assembled the clarity of the basic geometrical forms with organic forms such as the element of water. »PRESQUE RIEN (GREEN SEQUENCE)« (1990) arose the fascination she experienced with objects in museum showcases in regard to her analogue color photographs. Instead of becoming factual photos, they developed a life of their own. Landscape photographs from the south, initially in horizontal format, were turned into peculiar bodies, »NATURAL BODIES« (1992/1993) by rotating them verically, by dublication and mirror-inverted assembly. »SUNT LACRIMAE RERUM« (1996) refers to the exclamation of the Greek hero Aeneas in Vergil's Aeneid when faced with the ruins of Troy: Even things can suffer ....! The world is based on grief and pain. This series was created for the travel and exhibition project »The Roman Trail« in the South of France, which dealt with the mysterious and enigmatic traces of antiquity in the landscape of today.

  • Art In Flow

    Constantin Schroeder Malerei/Painting

    Constantin Schroeder's paintings encourage interpretation. The pictorial contents of his enigmatic, sometimes absurd, concise oil paintings imagine everyday life, visions or are reminiscent of film settings. At the centre of his works is the human being, from the modern hero to the lonely rambler or the fallen angel, the figures are depicted in an idealised manner, trying to find their way to identity in phantasmagoric scenarios. The white element, the omitted shape of an object recognisable only in outline, is found in many paintings. Schroeder's "blank spaces" are participatory elements that involve the audience in the interpretation of the painting. These points of indeterminacy create a cognitive irritation in the viewer, while at the same time offering the possibility of subjectively concretising the content of the painting. They lend the paintings an astonishing visual appeal and underline the narrative pictorial content. As psychograms, they poetically illustrate fears and doubts that we ourselves know in different facets. A print catalog of Constantin Schroeder's current painting has been published by the publishing house ArtInFlow.

    neueste Werke

    • Constantin Schroeder

      Helm II, 2014
      80 x 60 cm (h x w)
      # oil on canvas
    • Constantin Schroeder

      Helm I, 2014
      80 x 60 cm (h x w)
      # oil on canvas
    • Constantin Schroeder

      Wanne, 2016
      140 x 140 cm (h x w)
      # oil on canvas
    • Constantin Schroeder

      The Pope's Speech IV, 2017
      100 x 140 cm (h x w)
      # oil on canvas
      7200 EUR
    • Constantin Schroeder

      The Pope's Speech II, 2017
      100 x 140 cm (h x w)
      # oil on canvas
      7200 EUR
    • Constantin Schroeder

      PUPPEN, 2017
      130 x 160 cm (h x w)
      # oil on canvas
    • Constantin Schroeder

      Masquerade III , 2019
      110 x 100 cm (h x w)
      # oil on canvas
      6300 EUR
    • Constantin Schroeder

      Masquerade II, 2019
      110 x 100 cm (h x w)
      # oil on canvas
      6300 EUR
    • Constantin Schroeder

      Masquerade I, 2019
      110 x 100 cm (h x w)
      # oil on canvas
      6300 EUR
    • Constantin Schroeder

      Mask, 2019
      110 x 100 cm (h x w)
      # oil on canvas
      6300 EUR
    • Constantin Schroeder

      Magicans II, 2018
      160 x 150 cm (h x w)
      # oil on canvas
      9300 EUR
    • Constantin Schroeder

      Magicans I, 2018
      160 x 150 cm (h x w)
      # oil on canvas
      9300 EUR
    • Constantin Schroeder

      Madonna, 2018
      160 x 150 cm (h x w)
      # oil on canvas
      9300 EUR
    • Constantin Schroeder

      Kruzifix II, 2016
      110 x 100 cm (h x w)
      # oil on canvas
      6300 EUR
    • Constantin Schroeder

      Kruzifix I, 2016
      110 x 100 cm (h x w)
      # oil on canvas
      6300 EUR
    • Constantin Schroeder

      Kronleuchter, 2018
      230 x 190 cm (h x w)
      # oil on canvas
    • Constantin Schroeder

      Knights , 2018
      200 x 240 cm (h x w)
      # oil on canvas
    • Constantin Schroeder

      Ikarus, 2018
      160 x 200 cm (h x w)
      # oil on canvas
    • Constantin Schroeder

      Hut II, 2017
      130 x 130 cm (h x w)
      # oil on canvas
      7800 EUR
    • Constantin Schroeder

      Hut I, 2017
      130 x 130 cm (h x w)
      # oil on canvas
      7800 EUR