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Galerie Maurer

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Galerie Maurer

Die Galerie Maurer, im Jahr 2006 in Frankfurt gegründet, stellt in ihren Räumen in Frankfurt am Main zeitgenössische internationale Kunst aus und fördert junge aktuelle Kunst. In sechs Ausstellungen pro Jahr zeigen wir in der Galerie Malerei, Zeichnungen, Bildhauerei, Fotografie, Videokunst und Installationen.


Sie finden uns in zentraler Lage „Frankfurt Kunst Mitte“ in unmittelbarer Nähe zu dem Museum für Moderne Kunst (MMK), dem Frankfurter Kaiserdom, der Kunsthalle Schirn und der Ausstellungshalle Portikus.


Fahrgasse 5
60311 Frankfurt/Main

3D exhibitions

  • Galerie Maurer

    Silky Roots

    06 May 2022 – 18 Jun 2022

    "Silky roots" nennen die drei Künstlerinnen E.M.C. Collard, Nicola Hanke und Tatiana Urban ihre gemeinsame Ausstellung in der Galerie Maurer und machen dabei aufmerksam auf das, was unter der Oberfläche verborgen liegt. Zugleich verweist der Ausstellungstitel mit den surreal-träumerischen Anklängen darauf, dass es jenseits der Malerei eine tiefgreifende Auseinandersetzung geben muss, die erst die jeweilige Motivwelt hervorzubringen vermag. Bei Nicola Hanke ist dies die Suche nach der Schönheit im Unscheinbaren und die Fokussierung auf das Detail als Ausdruck für das Große und Ganze. Tatiana Urban begreift die Welt als ein System des permanenten Übergangs und versinnbildlicht in ihren Bildern Prozesse der Transformation, Auflösung und Neuordnung. E.M.C. Collards fantastisch bis skurril anmutende Pflanzengestalten und Formenwelten reflektieren ihre Auseinandersetzung mit psychologischen Prozessen und Körperlichkeit. Collards elysische Malerei breitet sich wie bei Hanke und Urban in All-Over-Manier über die Bildfläche aus und so haben alle drei Positionen auch dies gemeinsam: Die Bilder sind Auszüge einer jeweils ganz eigenen, unendlich weiter denkbaren Welt der feinen und feinsten Nuancen – im malerischen, aber auch im übertragenen Sinne.

  • Galerie Maurer

    Refer Reduce Repeat

    18 Mar 2022 – 30 Apr 2022

    Grundelement der Werke von Dorthe Goeden ist die Linie. Ob gezeichnet oder geschnitten, bedeutet sie eine Unterscheidung, die eine Form entstehen lässt. Dabei liegt die Idee zugrunde, dass die so entstandene Form immer aus zwei Teilen besteht, die sich zueinander verhalten, nämlich gleichzeitig aus dem, was sie ist und dem, was sie nicht ist. So thematisieren die teils großformatigen Papierschnitte das Verhältnis von Anwesendem und Abwesendem. Die Linie wird dabei vom grafischen Gedanken der Zweidimensionalität gelöst und so die Grenzen von Bild, Objekt und Raum hinterfragt. Kleinformatige Zeichnungen, konkrete und auf das Wesentliche reduzierte Bruchstücke des Erlebten und der Erinnerung bilden den Ausgangspunkt. Ihnen werden Versatzstücke für komplexe Arbeiten entnommen. Reduktion und Rhythmisierung werden bildbestimmend. Reihungen und Spiegelungen begreift Dorthe Goeden als räumlich ordnende Momente. Ihr Interesse gilt Wiederholungsprozessen und den Möglichkeiten, die sich in den kleinen Abweichungen der handwerklichen Präzision und ihrer gedanklichen Reflexion eröffnen. Vor diesem Hintergrund entstehen Papierschnitte, Gouache- und Tuschearbeiten, die aus sich wiederholenden Fragmenten aufgebaut sind und Dreidimensionalität erzeugen. Verena Freyschmidt entnimmt Linien, Strukturen und Formationen aus Gesehenem und Erinnertem und setzt sie in neue Zusammenhänge. Mit Hilfe von Papier, Stift und Schere erschafft sie Papierarbeiten in unterschiedlichen Größen , die sie oft zu großformatigen Installationen zusammenfügt. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Zeichnung, Malerei und Wandinstallation bewegen, und sind im gleichen Maße freie künstlerische Schöpfung wie auch Anmutung an die Natur. Ohne auf realistische Abbildung zurückzugreifen, thematisiert sie grundlegende Strukturen der Natur und des Natürlichen, die sich im Kleinen wie im Großen wiederholen. Organischen Prozessen gleich erobern ihre rhizomartigen Formen die Wand und wachsen in den Raum, jedoch begleitet vom bewussten Eingreifen der Künstlerin. Der Prozess, in dem Freyschmidt die einzelnen Fragmente kombiniert, teils neben- teils übereinanderlegt und sie zu einem dreidimensional anmutenden Gesamtgefüge verdichtet, ist zugleich Forschungsarbeit, in der die Künstlerin Strukturen, Organisationen und Zusammenhänge ergründet. Doch im Gegensatz zu den Naturwissenschaften streben Verena Freyschmidts Arbeiten nicht nach abschließenden Antworten; in ihnen finden Plan und Zufall, Naturwissenschaft und Chaos, freies Wachstum und kultureller Eingriff, Mikro- und Makrokosmos zugleich ihren Platz. Öffnungszeiten: Do u Fr 13-18 Uhr . Sa 11-16 Uhr . und nach Vereinbarung

  • Galerie Maurer

    Limits of the Moment

    28 Jan 2022 – 12 Mar 2022

    Wenn Silke Schoener malt, kommt der Moment, in dem sie aufhört – der Rest bleibt weiß. Sie lässt in ihren Landschaftbildern alles aus, was sie für nicht wesentlich hält, nur hier und da weist ein schwacher Bleistiftstrich auf ein früheres Detail hin, das mehr offenbart hätte. Dennoch hat diese Leere eine Stimme, weit über die Abwesenheit von Inhalt hinaus. In Gedichten ist es selbstverständlich, dass auch die Leere spricht, ihre eigene Aussage macht, die den Text entscheidend prägt, verdichtet. So führt auch der weiße Raum in Silke Schoeners Bildern die Empfindungen und Gedanken der Betrachter weiter, über die rechteckige Oberfläche des Gemäldes hinaus. Sie folgen der Anziehung des nicht Gezeigten, Ungesagten, in unerschlossene Regionen, die einladen, den freien Raum mit eigenen Inhalten zu füllen, und sich eben dem doch zugleich verweigern mit feinen Implikationen, die auf Schnee oder Himmel, Feld oder Wasser hindeuten. Sie fordern die Betrachter auf zu kombinieren, zu vernetzen, in Beziehung zu setzen oder – mit etwas Mut – so zu belassen. Zweifellos hat Silke Schoener diesen Mut.

  • Galerie Maurer

    Forest Tales

    29 Oct 2021 – 22 Jan 2022

    "Wölfe, Eulen, Schlangen, Motten, Hirsche und Kinder sind das Personal, das meine Zeichnungen bevölkert. Aber was tun sie da in den Wäldern? Auf manchen Blättern gibt man sich ein Stelldichein am Weiher. „Wer aus mir trinkt, wird ein Reh“, fällt mir aus dem Grimmschen Märchen „Brüderchen und Schwesterchen“ ein. Das Wasser verzaubert die durstigen Waldbewohner. Die Brüder Grimm lauern öfter hinter den mit japanischen Filzstiften gezeichneten oder aquarellierten Bäumen, die gleichzeitig auch eine Interpretation von Mythen, Sagen und Schauergeschichten der romantischen Kunstepoche sind. Der Blick in die Ferne, das behutsame Tragen eines Kindes oder das entspannte Nickerchen auf dem warmen Bauch des vielleicht Kinder nährenden Wolfes bringen vor der Kulisse einer üppigen, voller Lebensfreude strahlenden Natur Begehren, Zuneigung und die Sehnsucht nach einer besseren Welt zum Ausdruck. Aber nicht ohne Ironie wird aus der – in der Romantik symbolträchtigen – blauen Blume in einigen Zeichnungen ein tödlich roter Fliegenpilz. Der Hirsch, bekannt aus deutschen Wohnzimmern im Stil des Gelsenkirchener Barocks, ist in meinen Arbeiten vielleicht der verzauberte Bruder. „Trink nicht, bat das Schwesterchen… Aber das Brüderchen hörte nicht auf sein Schwesterchen und nach dem ersten Tropfen geschah es.“ Die Faszination für diesen unheimlichen Aspekt der Natur prägt meine Arbeit ebenso wie einst die deutschen Romantiker. Der verträumte Waldtümpel entpuppt sich als etwas Garstiges, Sprechendes, Zauberndes, als Ort des Brudermordes oder des Ertrinkens. Ist nicht eine einsame Waldhütte auch Schauplatz grausamer Verbrechen? Diese inhaltliche Doppeldeutigkeit setze ich technisch mit starken hell-dunkel-Kontrasten um. Die seit der Spätrenaissance als clair-obscur bekannte Technik hilft mir, die Zeichnungen auf das Wesentliche zu reduzieren. Auf den weißen Papierton, der mal als Schnee, mal als Nebel oder als blendende Sonne fungieren kann, versuche ich wie mit einer zweiten Farbe einzuwirken, und gleichzeitig die technischen Möglichkeiten des Papiers auszuloten. Wann ist es genug, wann zu viel, und welche Zusammenstellung erzeugt die gewünschte Stimmung, die ersehnten Gefühle und beabsichtigte Wirkung." (Malgosia Jankowska)

  • Galerie Maurer

    Mit allem, was darin Raum hat

    03 Sep 2021 – 23 Oct 2021

    Friederike Walter begreift ihre Gemälde als Denkräume. Ihre farbig dezenten und klar komponierten Bilder laden uns zu kontemplativem Innehalten ein. Mehrere übereinander gelegte Ölschichten erzeugen flimmernde Flächen stufenloser Farbverläufe und lassen so die Illusion von Räumen entstehen, in denen einzig Licht eingefangen und reflektiert wird. Die gemalten Räume schildern keine realen Begebenheiten, sondern entstammen der Imagination der Künstlerin. Indem sie für die Orientierung im Raum so elementare Aspekte wie Maßstab und Statik aufhebt, entziehen sich ihre Bilder einer eindeutigen Lesbarkeit. Bewusst in der Schwebe gehalten, erweisen sich die Gemälde als Gedankenkonstrukte, deren sinnfällige Auflösung uns verwehrt bleibt. Vielmehr werfen sie Fragen auf, nach dem Wahrheitsgehalt des Sichtbaren und dem, was jenseits davon liegt. (Nina Mößle)

  • Galerie Maurer

    PHYTOPOETIK

    05 Mar 2021 – 26 Jun 2021

    „Meine Malereien sind Ausdruck eines vielgestaltigen Naturbildes, in dem der prozesshafte, transformative Charakter der Natur ebenso eine Rolle spielt wie auch faszinierende neue Erkenntnisse zur Funktionsweise von Pflanzengesellschaften. Einfluss auf meine Naturdarstellung haben aber auch die artifizielle Durchdringung der Natur und ihrer Abbilder sowie die wachsenden Möglichkeiten der digitalen und physischen Manipulation. So entstehen meine zwischen Abstraktion und Figuration pendelnden Bildwelten, in denen erkennbare Naturelemente auf undefinierbare Formen treffen und sich zu schwebenden, dynamischen Landschaften und Naturkompositionen verbinden. In meinen Bildern ist grundsätzlich nicht die Darstellung eines bestimmten Resultats entscheidend sondern der Prozess der Veränderung, Auflösung und Neuordnung. Dieser enthält für mich immer auch Aspekte des Zufalls und des Chaos, die in meiner Malerei generell stark zum Ausdruck kommen.“ (Tatiana Urban)

  • Galerie Maurer

    Lea's Eyes

    09 Jul 2021 – 21 Aug 2021

    In der Ausstellung LEA`S EYES zeigt Zipora Rafaelov in der Galerie Maurer ihre filigranen Papierschnitte. Indem sie sich thematisch an den Geschichten der Tora orientiert, vergewissert sie sich als Künstlerin und auch als Mensch ihrer jüdischen Identität und bindet sie in ihre Kunst und in ihr Leben in Deutschland ein. Sie nennt ihr Schaffen „Zeichnen mit Licht“, indem sie auf weißes oder schwarzes Papier verschlungene Formen zeichnet und dann mit dem Skalpell die leeren Flächen ausschneidet. So schafft sie aus großformatigen Papierbögen filigrane Papiergebilde, die durch Licht und Schattenwurf die Fläche verlassen und in den Raum vordringen. Motive ihrer Papierschnitte findet sie oft in der Tora. Es sind vor allem weibliche Figuren, die sich mit Flora und Fauna untrennbar in einem Paradiesgarten verbinden. So verknüpft Zipora Rafaelov in ihren Arbeiten jüdische Tradition und kollektives Erinnern mit persönlichen Erfahrungen.

  • Galerie Maurer

    Foaminess

    21 Oct 2022 – 03 Dec 2022

    Der neue Werkzyklus des Künstlers Jan Davidoff beschäftigt sich mit dem Mikrokosmos in unserer Realität. Exemplarisch verwendet Davidoff hierfür eigens präparierte Schaumformationen, die mit Hilfe unterschiedlicher Druck- und Maltechniken auf die Leinwand übersetzt werden. Hierfür werden vorlackierte und bemalte Leinwände mit einem aufwändigen Reliefdruck versehen, um wiederum in mehreren Schichten abwechselnd bemalt und lackiert zu werden. Die Oberfläche erscheint auf diese Weise tiefgründig, fast kraterhaft und spielt mit Licht und Schatten. Das Visuelle verbindet sich mit dem Haptischen. Jan Davidoff, dessen Werk bislang zumeist die figurative Malerei in den Vordergrund stellte, setzt mit diesem Zyklus somit einerseits einen Kontrapunkt zu seinem bisherigen Schaffen, zum Anderen bleibt er dem Paradigma der Gegensätzlichkeit verhaftet – seien es in seinen figurativen Arbeiten Menschenmengen und Einsamkeit, Natur und Kultur, oder in der aktuellen Werkgruppe der Mikro- im Makrokosmos. Die Ausstellung „Foaminess“ zeigt sowohl eine Auswahl der Werke der neuen Serie der Schaumbilder als auch aktuelle Leinwandarbeiten aus der Reihe der Natur- und Waldbilder.

    latest works

    • Jan Davidoff

      Brand 40, 2022
      37 x 27 cm (h x w)
      Malerei auf Laserbrand in Passepartoutkarton
      2300 EUR
    • Jan Davidoff

      Brand 39, 2022
      37 x 27 cm (h x w)
      Malerei auf Laserbrand in Passepartoutkarton
      2300 EUR
    • Jan Davidoff

      Brand 34, 2022
      27 x 37 cm (h x w)
      Malerei auf Laserbrand in Passepartoutkarton
      2300 EUR
    • Jan Davidoff

      Brand 32, 2022
      27 x 37 cm (h x w)
      Malerei auf Laserbrand in Passepartoutkarton
      2300 EUR
    • Jan Davidoff

      Brand 36, 2022
      27 x 37 cm (h x w)
      Malerei auf Laserbrand in Passepartoutkarton
      2300 EUR
    • Jan Davidoff

      Brand 41, 2022
      27 x 37 cm (h x w)
      Malerei auf Laserbrand in Passepartoutkarton
      2300 EUR
    • Jan Davidoff

      Brand 37, 2022
      37 x 27 cm (h x w)
      Malerei auf Laserbrand in Passepartoutkarton
      2300 EUR
    • Jan Davidoff

      Brand 28, 2022
      27 x 37 cm (h x w)
      Malerei auf Laserbrand in Passepartoutkarton
      2300 EUR
    • Jan Davidoff

      Brand 31, 2022
      37 x 27 cm (h x w)
      Malerei auf Laserbrand in Passepartoutkarton
      2300 EUR
    • Jan Davidoff

      Brand 29, 2022
      27 x 37 cm (h x w)
      Malerei auf Laserbrand in Passepartoutkarton
      2300 EUR
    • Jan Davidoff

      Brand 30, 2022
      37 x 27 cm (h x w)
      Malerei auf Laserbrand in Passepartoutkarton
      2300 EUR
    • Jan Davidoff

      Brand 38, 2022
      37 x 27 cm (h x w)
      Malerei auf Laserbrand in Passepartoutkarton
      2300 EUR
    • Jan Davidoff

      Spurweg, 2022
      100 x 100 cm (h x w)
      Malerei, Mischtechnik auf Leinwand
      7900 EUR
    • Jan Davidoff

      Vorabend, 2022
      100 x 100 cm (h x w)
      Malerei, Mischtechnik auf Leinwand
      7900 EUR
    • Jan Davidoff

      Schattenwelt, 2022
      100 x 100 cm (h x w)
      Malerie, Mischtechnik auf Leinwand
      7900 EUR
    • Jan Davidoff

      Der lange Weg, 2022
      170 x 250 cm (h x w)
      Malerei, Mischtechnik auf Leinwand
      17300 EUR
    • Jan Davidoff

      Long Way, 2022
      250 x 170 cm (h x w)
      Malerei, Mischtechnik auf Leinwand
      17300 EUR
    • Jan Davidoff

      Open Waters, 2021
      170 x 250 cm (h x w)
      Malerei, Mischtechnik auf Leinwand
      17300 EUR
    • Jan Davidoff

      Schaum 20, 2022
      200 x 140 cm (h x w)
      Malerei und Reliefdruck auf Leinwand
      14500 EUR
    • Jan Davidoff

      Schaum 13, 2022
      60 x 80 cm (h x w)
      Malerei und Reliefdruck auf Holz, gerahmt
      5600 EUR