EPISKOP BERLIN präsentiert Alessandro Lupi in der Halle am Wasser, Berlin

28.10.2010

Als Kind wollte ich eine Taschenlampe erfinden, die kein Licht im Dunkeln macht, sondern einen Strahl von Dunkelheit bei Tageslicht schafft“ (Alessandro Lupi)

 
 

 

  

Berlin, 27. Oktober 2010  
 

 

Am 5. November 2010 eröffnet in der Halle am Wasser die von Vu Hoang kuratierte erste Ausstellung "Lichtung" des italienischen Künstlers Alessandro Lupi in Berlin. Sie bildet den Auftakt der neuen Ausstellungsreihe des Kunstportals kunstmatrix.com: EPISKOP BERLIN. 
 
Licht im Dunkeln, das Dunkle im Licht – das Spiel mit der Dichotomie hat bei Lupis Arbeiten einen poetischen Ansatz. Wie ein Bildhauer kreiert er Skulpturen aus Licht, die erst dann zum Vorschein kommen, wenn das Licht, das uns Formen und Farben erkennen lässt, ausgeschaltet ist. Im Mittelpunkt von Lupis Arbeiten steht stets die Betrachtung seiner Skulpturen als räumliche Installationen. Auch mit seiner neuesten Installation „Lichtung“ lotet er das Wesen des Raumes im paradoxen Spiel mit Licht und Dunkel aus und macht ihn physisch erfahrbar. 
 
Scheinbar schwerelos schwebt Alessandro Lupis gleichermaßen streng und fragil anmutende Skulptur im Raum; auf einer imaginären Lichtung lässt er die Schatten der minimalistisch angedeuteten Bäume wandern und projiziert die Ahnung eines Waldes schemenhaft in den Raum. Der italienische Künstler (*1975, Genua) ist an der Erkundung von physisch-realen wie imaginären Räumen interessiert und schafft dabei in der Umkehrung der realen Lebenswelt einen intermedialen Raum, der sich weder als Schatten- noch als Lichtraum identifizieren lässt. 
 
In Folge der zunehmenden Vernetzung und Digitalisierung des Alltags wird auch Kunst längst nicht mehr nur im traditionellen Museums- und Galeriekontext gezeigt. Diese Idee steht auch hinter EPISKOP BERLIN. Auf der Basis der Kunstmatrix, die Kunst in virtuell übersetzte Räume präsentiert, wird aufgebaut und das gestalterische Interesse an der Raumerkundung um eine konzeptionelle Komponente ergänzt. 
 
Im Rahmen der Ausstellungsreihe wird der Themenkomplex „Raum“ von unterschiedlichen künstlerischen Standpunkten aus erforscht und mit dem Virtuellen verschränkt; den Künstlern wird eine zusätzliche Plattform geboten, auf der sie sich mit dem Raum auseinandersetzen und mit ihm experimentieren können. 

   

 
 
episkop.berlin feat. by Kunstmatrix präsentiert Alessandro Lupi
6. November – 14. November 2010, täglich 11 bis 18 Uhr
Eröffnung: 5. November 2010, ab 19 Uhr
Halle am Wasser hinter dem Hamburger Bahnhof
Invalidenstraße 50/51 . 10557 Berlin
episkop.kunstmatrix.com
 

 

 
 
Abruck frei  |  Beleg erbeten  |  Weiteres Bildmaterial auf Anfrage
 
 
 
 
 
Über die Kunstmatrix GbR:
Die Kunstmatrix erstellt für Künstler, Galeristen und Sammlungen virtuelle Ausstellungsräume und fasst diese Ausstellungen zu einem großen Internetportal www.kunstmatrix.com zusammen. Parallel dazu werden Servicedienstleistungen angeboten, die von der Digitalisierung von Kunstwerken über die Planung von Ausstellungen und Ausstellungsgebäuden bis hin zur Integration der Kunstmatrix in die Websites anderer Portale oder Galerien reichen.
 
Pressekontakt:
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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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